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Vermiculite

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Ein unter Hitze aufgeblähter, sehr leichter und natürlicher hellbeiger Glimmer. Eingearbeitet in dünnlagige Putze, deren Oberfläche nach kurzem Anziehen abgeschabt wird, zerplatzt er entlang seiner Schichtlagen und hinterlässt goldglänzende Einschlüsse in der Putzoberfläche.

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Beschreibung

Der Name des Minerals leitet sich vom lateinischen Wort vermiculus (Würmchen) ab und spielt auf die Eigenschaft trioktaedrischer Vermiculite an, sich bei plötzlichem Erhitzen auf 200 bis 300 °C in Richtung der kristallographischen c-Achse zu wurmförmigen Gebilden aufblähen. (Wikipedia)
Der mineralogische Fachbegriff ist: Aluminium-Eisen-Magnesium-Silikat, das zur Gruppe der Glimmerminerale gehört. Expandiertes Vermiculite, ist ein sehr leichtes Granulat (hellbeige), bestehend aus fächerartigen Schichten, die eine Vielzahl kleinster Luftzellen enthält.

Vermiculite wird als Zusatz zu KREIDEZEIT Kalkglätte, Kalk Haftputz fein und Marmorino verwendet.

Empfohlene Zugabemenge
1 % (25 kg Putz mit 250 g Vermiculite)

Maximale Zugabemenge
2 % (25 kg Putz mit 500 g Vermiculite)

Verarbeitung
Bei schwach (Gipskarton, Gipsfaserplatte) oder ungleich saugenden Untergründen (Ausbesserungsstellen) soll immer eine Vorbehandlung mit Vega Grundierung oder Kaseingrundierung und eine Grundspachtelung mit Kalkglätte oder Kalk Haftputz vorgenommen werden. Diese muss gut trocknen. Nur auf gleichmäßig saugenden Untergründen kann eine gleichmäßige Struktur erzielt werden.

Vermiculite darf nicht zu stark mit dem Rührwerk gerührt werden, sonst wird es zerkleinert. Also zunächst den Putz ohne Vermiculite nach Angabe mischen, quellen lassen und erst dann das Vermiculite zugeben. Vermiculite nimmt sehr viel Wasser auf. 250 g Vemiculite sollte zunächst mit 1 Liter Wasser benetzt oder der Putz entsprechend verdünnt werden.

Der Putz wird mit der Glättekelle (Federstahlkelle oder Venezianerkelle) aufgetragen, strukturiert oder geglättet und nach Anziehen ggf. nachgeglättet. Strukturen können vertikal oder horizontal oder ungerichtet zufällig in alle Richtungen gespachtelt sein.
Nach ca. 1 Std Trockenzeit wird mit der Glättekelle im Winkel von 90° die Oberfläche und vor allem der Vermiculite Glimmer aufgerissen (schaben wie mit einer Ziehklinge). Die nun recht rauhe Oberfläche wird anschließend mit wenig Druck mit der Glättekelle in flachem Winkel nachgeglättet. Abschließend wird mit einem weichen Staubbesen die Oberfläche abgekehrt um lose Glimmerteile zu entfernen.

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